Für Units gilt, dass Allergien und Unverträglichkeiten mit Hilfe eines Gesundheitsbogens vor dem European Jamboree Unitintern erfasst wird. In der Verpflegung und dem dazugehörigen Einkauf kann die Unit dann selbstständig darauf achten. Müssen auf Grund von Allergien Medikamente gekühlt werden, werden wir dies organisieren.

Für ISTs gilt, dass bei der Anmeldung beim European Jamboree Allergien und Unverträglichkeiten angegeben werden können sowie jede*r IST eine Verpflegung wählt (Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei, Halal, Koscher und weitere). 

Mit dem Teilnahmebeitrag im deutschen Kontingent wird nicht nur die Teilnahme am European Jamboree bezahlt. Dazu kommen die Vorbereitungstreffen und das Vorlager, so dass sich die Zahl der Reisetage weiter erhöht. Bei diesen Treffen werden außerdem alle Reisekosten sowie Unterkunft, Vollverpflegung und Programm übernommen. Bei Pfadfinder*innen in einer Unit organisieren wir als Kontingentsteams auch den Materialtransport von mehreren Jurten und Kothen (oder anderen Zelten…) sowie die Reisekosten in ein anderes Land mitgetragen werden wollen. Dazu kommen noch die Versicherungen, die Ausstattung mit Ringekluft und Tuch und weiteres.

Zusätzlich werden bei einem Lager im Format Jamboree in pfadfinderischer/m Tradition und Gedanken die Teilnehmendenbeiträge gestaffelt, so dass Kontingente aus reicheren Ländern etwas mehr zahlen um andere Länder zu unterstützen. Deutschland ist dabei in Kategorie D (von A bis E) eingestuft, bezogen auf die europäische Pfadfinder*innenregion und zahlt daher etwas mehr. Wenn man die Beiträge anderer Kontingente mit unserem vergleicht und sehen, dass diese Staffelung durch andere Posten wie höhere Reisekosten sehr gut ausgeglichen wird.

Die Organisation und Durchführung einer Jamboree-Teilnahme ist außerdem mit einigem Aufwand verbunden. Dieser wird durch ein ehrenamtliches Kontingentsteam mit ehrenamtlicher Kontingentsleitung gewuppt. Auch diese zahlen alle einen Teilnahmebeitrag. Gleichzeitig möchten wir daher, dass ihnen in der Vorbereitung keine weiteren Kosten (Reise, Material u.ä.) entstehen. Die Vorbereitung umfasst vom Materialtransport über Programmierung der Anmeldemaske bis hin zu Werbematerial und Zuteilung der Units viele Bereiche. Um die Kosten gering zu halten, wird beispielsweise auf Werbung durch Pfadfinder*innen selbst gesetzt, so dass wir unter Downloads eine Präsentation und anderes Material zur Verfügung stellen und so Druck- und Reisekosten für Infoveranstaltungen sparen.

Eine Aufteilung der Kosten findest du unter Kontingentskonzept.

Teil des Kontingentes ist jede*r, der*die sich als Unitteilnehmende*r, Unitleitung oder IST anmeldet. Wenn Du Teil des Kontingentsteams werden möchtest, achte auf unsere Ausschreibungen, die du unter “Neuigkeiten” findest.

Ja! Besucher*innen können sich beim European Jamboree voranmelden und können gegen einen kleinen Betrag den Lagerplatz besuchen können. Von diesem Betrag wird der Shuttle-Bus vom Anmeldetisch in Danzig bis zum Lagerplatz bezahlt, da keine Autos auf den Lagerplatz sollen sowie die kleine Insel vor einer Überlastung geschützt werden soll. Am Anmeldetisch werden auch genügend Parkplätze vorhanden sein, sowie er mit ÖPNV erreichbar ist.

Das European Jamboree arbeitet in der Vorbereitung und Durchführung eng mit Polizei, Feuerwehr und dem Gesundheitssystem Danzigs zusammen. So wird während des European Jamborees eine eigene Polizei- und Feuerwache auf dem Lagerplatz eingerichtet werden sowie ein Erste-Hilfe-Zentrum ausgestattet wird. Für Vorfälle, die weitere Versorgung erfordern, sind zwölf Krankenhäuser in Danzig und Umkreis durch das European Jamboree Team ausgewählt und vorinformiert wurden. Außerdem werden alle ISTs, die in der Platzsicherheit arbeiten (Kontrollgänge,Busshuttle-Service etc.) Ersthelfende sein.

Das European Jamboree ist ein alkoholfreies Lager. Rauchen ist nur in ausgewiesenen, abgeschotteten Bereichen und entsprechend unserem Jugendschutzgesetz  erlaubt.
Bei großen Veranstaltungen an der Hauptbühne wird verschärft auf Sicherheit geachtet sowie keine privaten PKWs auf dem Gelände erlaubt sind. Alle Besucher*innen müssen sich an einem Anmeldetresen in der Stadt melden und werden von dort mit Bussen zum Lager gebracht.

Die Units werden in Teillager aufgeteilt, die alle ein eigenes Zentrum sowie eine eigene Leitung haben. ISTs und Kontingentsleitungen sind in einem eigenen Bereich untergebracht. Wenn jemand einfach mal ein offenes Ohr oder diskrete Hilfe benötigt, steht jederzeit ein von der Unitleitung unabhängiges Angebot zur Verfügung. ISTs müssen vor dem European Jamboree an einem Onlinetraining zu Gefahrenvermeidung und Prävention (sexueller) Übergriffe teilnehmen.

Jede*r Pfadfinder*in muss sich um gültige Reisedokumente und ggf. Einreisegenehmigungen kümmern. Für deutsche Staatsangehörige heißt das, dass zur Einreise ein für die Dauer des Aufenthaltes gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich ist. Nicht deutsche Staatsbürger*innen müssen sich rechtzeitig informieren, welche Dokumente sie benötigen und diese mit sich führen.

Während der Vorbereitungstreffen sowie dem European Jamboree und einer mögliche Vor-/Nachtour ist jedes Kontingentsmitglied haftpflicht- und unfallversichert. Im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung haben Versicherte bei vorübergehenden Aufenthalten Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen. Dabei gelten dieselben Bedingungen wie für die Versicherten des Gastlandes.

Units organisieren sich ihre Zelte zum Schlafen selbst. Kochzelte und Sonnenschutz werden gestellt. ISTs müssen sich individuell um ein Zelt kümmern, können sich aber natürlich mit anderen ISTs absprechen.

Die Unitleitungen werden sich spätestens beim Unitleitungstreffen am 27. bis 29. September 2019 kennenlernen. ISTs haben beim IST-Vortreffen vom 10. bis 12. Januar 2020 die Chance auf ein persönliches Kennenlernen.

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